- weil wir bleiben, wie wir waren -selbstmitleid für alle.
  Startseite
    für die zukunft und heute
    texte
  Über...
  Archiv
  voluptas
  les cadeaux
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   das sommerkind.
   frau zerbrechlich.
   ein fadensonnenseher
   nietzsche
   gesagtes
   eine hauptbeschäftigung
   der sehsinn
   ym
   eine kettcarliebhaberin

weil wir bleiben, wie wir sind.

http://myblog.de/p-o-etin

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Ich verfolge die Linien, stampfe auf ihnen herum, und der Mond, der ist eine Scheibe aus zu-sammengepresstem Instant-Milchpulver, sagst du. Und lachst dabei.

Die Musik l?uft, er tanzt, sie sitzt, dann ist es umgedreht. Ich verfolge die Linien und du verfolgst mich, das schmeichelt mit, das w?rde jedem schmeicheln, aber wir sind nun einmal nicht wie der Mond, der versucht, sich als Instant-Milchpulver durch die Atmosph?re zu schleichen, wir sind auch nicht wie sie und er, denn sie und er machen nichts miteinander, haben nichts gemeinsam. Wir schon, sagst du und machst damit alles wieder einfach. So einfach, wie das Marienk?fer-vor-dem-sicheren-Tod-retten, so einfach wie das Sch?len von ?pfeln, wie das Zug fahren an einem regnerischen Tag.
Alles ist so kurios, sage ich, weil ich denke, das k?nnte dich beeindrucken, so ein Wort. Du l?-chelst, nickst und wieder wei? ich nicht, ob du beeindruckt bist oder nicht, und frage ich, ob du ?berhaupt wei?t, wie das geht, beeindruckt sein.
Wir gehen zusammen. Oben sind Bl?tter. Unten ist Gras. Du lachst und sagst, es mache Spa? miteinander zu gehen. Ich wei? nicht, wie du das meinst. Aber beide Varianten gefallen mir.

Die Musik l?uft wieder und ich tanze. Wei? nicht, ob du sitzt oder stehst. Der Mond ist heute nur halb da und vielleicht mag ich ihn deshalb nicht. Die ?pfel, die ich heute Morgen sch?len wollte, waren klein und schrumpelig. Ich w?rde gerne wissen, was sie und er jetzt machen. Du lachst, man h?rt dein Lachen von weither und es ist fast so, als st?nde ich neben dir und w?rde deinen Hals kitzeln. Aber ich tanze ja. Und verfolge die Linien.
Es ist zu kurios, sage ich. Weil es wahr ist. Und diesmal bist du beeindruckt, ich sehe es an deinen zerkauten Lippen, diesmal bist du beeindruckt und ich glaube jetzt, dass du es schon oft warst. Ich habe heute keine Marienk?fer gesehen.
Ich verfolge die Linien und sehe, dass unsere in verschiedene Richtungen gehen. Was sind schon Richtungen, sagst du, ich schweige, weil ich nicht wei?, was sie sind. Du lachst nicht.
Der Mond ist heute nur der Mond, denke ich und halte mich fest an den Linien, sonst w?rde ich herunterfallen und kaputtgehen.
5.1.05 02:50
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Inside / Website (7.1.05 15:19)
ich bin unglaublich beeindruckt...

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung