- weil wir bleiben, wie wir waren -selbstmitleid für alle.
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weil wir bleiben, wie wir sind.

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Ich bin dem Leben entwachsen, sagte sie und brachte sich um.
Er tat es nicht, blieb zur?ck und fragte sich, ob man ?berhaupt aus so etwas wie dem Leben hinauswachsen konnte, denn man brauchte doch schon so lange um ?berhaupt hineinzuwachsen. Blieb da noch Zeit f?r das Herauswachsen? Aber immer wenn er sich das fragte, antwortete er sich selbst, in dem er l?chelte und sagte: Ich habe das Leben sowieso nicht begriffen.
tbc.
4.1.05 01:18


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das ist auch nur die angst, die bellt,
wenn ein k?nigreich zerf?llt.

es ist nacht und mein erster richtiger eintrag und warum schlafe ich nicht, wenn ich doch schlafen will? es ist traurig gerade alles, aber eigentlich bin ich stolz, ich habe es doch tats?chlich geschafft mit dem blog und alles und ich mag das sehr gerne und vorher habe ich mich nie getraut. ich w?rde jetzt gerne klavierspielen aber dann wachen alle auf. und ich w?rde gerne klavierspielen mit dem wissen, dass dann alle aufwachen. aber ich will irgendwie doch nicht.
ich glaube, ich h?re jetzt musik und r?ume auf. ist der beste zeitpunkt f?r sowas.

currently playing: joseph arthur - in the sun
4.1.05 01:28


so, es ist tag aber schon dunkel und ich ordne gerade mein leben neu. es ist komisch, dass ich wirklich das gef?hl habe, es aufzur?umen, wo ich doch eigentlich nur mein zimmer aufr?ume. nein, ausmiste eigentlich. und das deutschreferat wartet, die lateinarbeit wartet, das powi-lernen wartet, er wartet. alle warten. und ich bringe mein leben in ordnung.
irgendwie finde ich das sch?n.

currently playing: ?rzte - deine schuld

4.1.05 17:44


Willkommen in meinem Weblog!
4.1.05 23:33


Ich verfolge die Linien, stampfe auf ihnen herum, und der Mond, der ist eine Scheibe aus zu-sammengepresstem Instant-Milchpulver, sagst du. Und lachst dabei.

Die Musik l?uft, er tanzt, sie sitzt, dann ist es umgedreht. Ich verfolge die Linien und du verfolgst mich, das schmeichelt mit, das w?rde jedem schmeicheln, aber wir sind nun einmal nicht wie der Mond, der versucht, sich als Instant-Milchpulver durch die Atmosph?re zu schleichen, wir sind auch nicht wie sie und er, denn sie und er machen nichts miteinander, haben nichts gemeinsam. Wir schon, sagst du und machst damit alles wieder einfach. So einfach, wie das Marienk?fer-vor-dem-sicheren-Tod-retten, so einfach wie das Sch?len von ?pfeln, wie das Zug fahren an einem regnerischen Tag.
Alles ist so kurios, sage ich, weil ich denke, das k?nnte dich beeindrucken, so ein Wort. Du l?-chelst, nickst und wieder wei? ich nicht, ob du beeindruckt bist oder nicht, und frage ich, ob du ?berhaupt wei?t, wie das geht, beeindruckt sein.
Wir gehen zusammen. Oben sind Bl?tter. Unten ist Gras. Du lachst und sagst, es mache Spa? miteinander zu gehen. Ich wei? nicht, wie du das meinst. Aber beide Varianten gefallen mir.

Die Musik l?uft wieder und ich tanze. Wei? nicht, ob du sitzt oder stehst. Der Mond ist heute nur halb da und vielleicht mag ich ihn deshalb nicht. Die ?pfel, die ich heute Morgen sch?len wollte, waren klein und schrumpelig. Ich w?rde gerne wissen, was sie und er jetzt machen. Du lachst, man h?rt dein Lachen von weither und es ist fast so, als st?nde ich neben dir und w?rde deinen Hals kitzeln. Aber ich tanze ja. Und verfolge die Linien.
Es ist zu kurios, sage ich. Weil es wahr ist. Und diesmal bist du beeindruckt, ich sehe es an deinen zerkauten Lippen, diesmal bist du beeindruckt und ich glaube jetzt, dass du es schon oft warst. Ich habe heute keine Marienk?fer gesehen.
Ich verfolge die Linien und sehe, dass unsere in verschiedene Richtungen gehen. Was sind schon Richtungen, sagst du, ich schweige, weil ich nicht wei?, was sie sind. Du lachst nicht.
Der Mond ist heute nur der Mond, denke ich und halte mich fest an den Linien, sonst w?rde ich herunterfallen und kaputtgehen.
5.1.05 02:50


Erich K?stner - Ballade vom Nachahmungstrieb

Es ist schon wahr: Nichts wirkt so rasch wie Gift!
Der Mensch, und sei er noch so minderj?hrig,
ist, was die Laster dieser Welt betrifft,
fr?h bei der Hand und unerh?rt gelehrig.

Im Februar, ich wei? nicht am wievielten,
geschah's auf irgendeines Jungen Dr?ngen,
dass Kinder, die im Hinterhofe spielten,
beschlossen, Naumanns Fritzchen aufzuh?ngen.

Sie kannten aus der Zeitung die Geschichten,
in denen Mord vorkommt und Polizei.
Und sie beschlossen, Naumann hinzurichten,
weil er, so sagten sie, ein R?uber sei.

Sie steckten seinen Kopf in eine Schlinge.
Karl war der Pastor, lamentierte viel
und sagte ihm, wenn er zu schrein anfinge,
verd?rbe er den andern das Spiel.

Fritz Naumann ?u?erte, ihm sei nicht bange.
Die andern waren ernst und f?hrten ihn.
Man warf den Strick ?ber die Teppichstange.
Und dann begann man, Fritzchen hochzuziehn.

Er str?ubte sich. Es war zu sp?t. Er schwebte.
Dann klemmten sie den Strick am Haken ein.
Fritz zuckte, weil er noch ein bisschen lebte.
Ein kleines M?dchen zwickte ihn ins Bein.

Er zappelte ganz stumm, und etwas sp?ter
verkehrte sich das Kinderspiel in Mord.
Als das die sieben kleinen ?belt?ter
erkannten, liefen sie erschrocken fort.

Noch wusste niemand von dem armen Kinde.
Der Hof lag still. Der Himmel war blutrot.
Der kleine Naumann schaukelte im Winde.

Er merkte nichts davon. Denn er war tot.
Frau Witwe Zickler, die vor?berschlurfte,
lief auf die Stra?e und erhob Geschrei,
obwohl sie doch dort gar nicht schreien durfte.

Und gegen Sechs erschien die Polizei.
Die Mutter fiel in Ohnmacht vor dem Knaben.
Und beide wurden rasch ins Haus gebracht.
Karl, den man festnahm, sagte kalt: "Wir haben
es nur wie die Erwachsenen gemacht."
5.1.05 23:31


komisch, dass ich immer nachts hier reinschreibe. nein, vielleicht ist es auch nicht komisch. ich bin gerade nach hause gekommen. der abend war sch?n eigentlich. also eigentlich war er nicht gut, weil diese feier sehr merkw?rdig war und ich habe gar nichts getrunken, ich weiss auch nicht warum, ich hatte einfach keine lust und dieses ganze s?sszeugs wie bowle und so.. b?h. ja, aber der abend war dann doch ganz gut, weil ich mit leuten da war, die es genauso scheisse fanden und wir sind einfach irgendwann rausgegangen und haben ein bisschen gelacht und uns dar?ber aufgeregt, dass kein schnee liegt und so getan, als w?rden wir weinen, weil es schon nach fr?hling riecht und es KANN doch wirklich nicht sein, dass ein winter so schnell vor?bergeht. ich mag winter. und gestern habe ich den m?ll herausgebracht mit nackten f?ssen und flipflops und erst hinterher habe ich mich gewundert, warum ich nicht gefroren habe. schrecklich, das. einfach schrecklich.
naja. und dieser abend hier. ja. hm. manchmal denke ich, wir haben verlernt zufrieden zu sein. vielleicht liegt das pl?tzliche pochen meiner philosophischen ader aber auch an hector. kennt jemand hectors reise? ein buch. gerade gelesen. und f?r wunderbar gehalten. weil hector ist auf der suche nach dem gl?ck. und hector ist psychiater und sieht auch so aus wie einer und er kann an den richtigen stellen 'hm-hm' machen und versteht es, fragen mit einer gegenfrage zu beantworten. aber hector ist ein bisschen ungl?cklich. deshalb reist er einmal um die welt und versucht, zu verstehen, wie man gl?cklich wird. weil hector ist ja eigentlich ganz zufrieden, aber er kann die leute nicht gl?cklich machen und ist deshalb traurig.
ja. ach, hector ist wundervoll. wirklich. ja, und wegen ihm frage ich mich gerade, ob ich zufrieden bin oder nicht und wie das ist mit dem gl?ck - habe ich gl?ck? ja. bin ich gl?cklich? hm. das ist es, die bl?de frage, weil ich sie nicht beantworten kann. und ah, die philosophische ader pocht und pocht und wie schrecklich ist das denn ?berhaupt?
so, jetzt habe ich viel geschrieben und man merkt doch, dass es sp?ter ist, ich glaube ich brauche morgen fr?h einen kaffee.
ich danke der academy. und standing ovation. und wir bleiben nat?rlich alle bis zum schluss, bei allem, was war und so.
und kettcar ist gut mitten in der nacht (kettcar ist auch am tag gut, ich wollte eigentlich nur nochmal erw?hnen, dass kettcar sehr tr?stend sein kann. und ?BRIGENS: im m?rz soll das NEUE ALBUM herauskommen. AHH, gerade nachgeschaut: am 7.m?rz. ich liebe fr?hling vielleicht)
ja, tragt es in die welt, haut es mit edding an die w?nde bitte.
gute nacht.
und clara - (nat?rlich weiss ich, dass du absolut und ohne ausnahme jeden tag hier vorbeischaust, ich meine, ich bitte dich, das macht s?chtig, nicht wahr?achwas, jede stunde wahrscheinlich) ich wollte nur sagen, dass ich f?r den 15.01. bitte eine offizielle einladung m?chte. klar, oder?

o gott. ich lese mir das jetzt nicht nochmal durch.
und gerade h?re ich kettcar, wow, welche ?berraschung.




ich gehe jetzt schlafen. so wie mit etwa einem jahr auch schon. war ich nicht ein wunderbares schlafkind? (jetzt m?ssten die komplimente kommen)
8.1.05 03:01


der zweite schultag vorbei und man hat das gef?hl von s??-sauren zitronenbonbons, wie sie auf der zunge ihren geschmack verteilen und man m?chte sie eigentlich ausspucken, aber das geht nicht, weil der geschmack drin bleiben w?rde. und so lutscht man weiter und versucht es runter zu schlucken. geht auch nicht, es ist noch zu gross.
und man fragt sich, wo zum teufel die guten alten entscheidungen geblieben sind.
mehr sage ich dazu nicht.

currently playing: olli schulz - der moment

momentaner lieblingssatz:

- they said i couldn't listen to music during class. so i never went back -
11.1.05 17:57


11.1.05 18:12


ich beginne zu wanken. und frage mich, wo es aufh?rt, das schw?rmen. und wo das verliebtsein anf?ngt. und ob definitionen nicht vielleicht einen scheissdreck wert sind.
und vielleicht ist mein leben ein schleudertrauma oder so.
und herbert singt, ich soll endlich nach den sternen greifen. und dass es schon viertel vor ist. und dass ich keinen lippenstift brauche. nur gesp?r. und ich w?rde ihm ja gerne mal sagen, dass er sich seine lieder gerade sonstwohin stecken kann. aber ich glaube, bei ihm ist besetzt, haha.
ich rufe jetzt jan an.
und mache die musik aus.
und wanke weiter.







17.1.05 18:29





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